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Motivation zum Gründen: Denk nicht soviel!

Neulich war ich auf einer Konferenz an der renommierten Universität St.Gallen, die sich rund um das Thema “Entrepreneurship” drehte. Ich fasse in diesem und folgenden Posts die wichtigsten und spannensten Einsichten zusammen:

  • Je zeitiger man gründet, desto besser: Wenn man jung ist, hat man noch weniger Verpflichtungen und hat noch keine „Ja, abers…“ aus seiner Umwelt verinnerlicht.
  • Fang klein an! Der Mangel an Geld ist in Wahrheit ein großer Vorteil: Dann musst du so lange an deinem Business-Modell feilen so dass das Geld tatsächlich aus dem Verkauf, nicht von einem Investor/ Kreditgeber kommt. Es haben schon viele Start-Ups ihre Investorengelder leichtvertig durch Ineffizienzen oder zuviel Werbung (bei noch unausgereiften Produkten) verprasst.
  • Mach dir nicht sovie Gedanken um die „Großen“. Konzerne sehen dich nicht als Gefahr, im Gegenteil – viele der Jungunternehmer im Saal hatten das Glück, erfahrende Unternehmer als Mentoren gewinnen zu können. Und: Als kleiner kann man viel mutiger, kreativer, flexibler sein als eine große Firma und/oder erst einmal Nischen besetzen.
  • Umgib dich mit anderen Gründern. Tausche Ideen, Erfahrungen, Kontakte aus.
  • Jüngere Gründer verstehen Marketing & Networking besser als ältere. Das ist unser Kapital.

Das Hauptmotiv vieler Gründer: Freiheit, nicht Geld.

  • Das persönliche Umfeld, insbesondere die Eltern sind oft Hindernisse im Gründungsprozess: Sie wollen, dass aus dir „was vernünftiges wird“ und „du was anständiges lernst“, nicht dass du dich frei entfalten kannst. Ausserdem urteilen sie aus alten Notwendigkeiten und Ãœberzeugungen. Da wir uns dem Einfluss der Eltern in der Regel nur schwer entziehen können, ist es wichtig, vor allem auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören. Glaubst DU an Dich?
  • Es ist einfach anzufangen. Leg einfach los. Viele denken zuviel. Die meisten Unternehmen haben aus Spaß und klein angefangen: Sei es Bill Gates oder Steve Jobs, die in der Garage bastelten, oder Louis Barnett, jüngster Choclatier aus England, dessen Weihnachtskuchen über Freunde hinaus so bekannt wurde, dass er eine eigene Firma aus seinen ursprünglichen Geschenken gemacht hat.
  • Die Zeiten für Entrepreneurship sind gut: Für viele Ideen braucht man nicht viel Wissen und Kapital: Einen Online-Job kann man heute innerhalb von wenigen Stunden einrichten, ein Blog binnen Minuten. Man kann also schnell und leicht überall gehört und gefunden werden. Kapitalismus ist im Web 2.0 auch ohne Kapital möglich!

Also: Worauf wartest du noch?










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